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1

Montag, 26. November 2007, 11:26

Geld verdienen für Studenten

Habt ihr einen Nebenjob?
Also ich hatte bisher immer einen, bis ich mich vor 4 Monaten entschloss selbständig zu werden. :D
Und zwar bin ich einer dieser windigen Internet-Leute. Am Anfang 10 Stunden am Tag gearbeitet und gar nichts verdient. Dann habe ich "investiert" und bei 10 Stunden am Tag auch noch Minus gemacht. X( Glücklicherweise bin ich jetzt übern Berg und verdiene meine eigenen Brötchen ohne Chef. Allerdings mache ich weit mehr für das Internet als für die Uni... das ist auch nicht gut. Aber Kohle lockt eben mehr als Bücher.

Wenn wer aber wissen möchte, wie man im Internet an Geld kommen kann, ohne zu programmieren: Vor ein paar Tagen habe ich ne Seite entdeckt, die ganz gut ist. Man muss dabei zu bestimmten Themen Artikel schreiben (200-300 Wörter) und bekommt dann eine pro-Wort Auszahlung. Am Anfang ist sie noch recht mies, aber wenn man einen guten Stil hat, wird man hochgestuft und kann dann mehr Kohle verdienen. Für 250 Wörter gibts am Anfang ca. 2,50 €, kann dann bis zu 20 Euro für die gleiche Anzahl werden. Zugangsvorraussetzungen gibt es keine, man schreibt immer für jemand anderen und kann sich die Texte selbst aussuchen.

Ich erwähne das, weil das WORT im Internet sehr viel Geld wert ist! 8o Googlet mal nach textbr*ker. Da schreibe ich Artikel und gebe auch selbst Aufträge für meine eigenen Projekte los. Superpraktisch und man kann sich so schon gut was dazu verdienen und übt seine Schreibe.
Meine eigenen Webprojekte will ich besser nicht vorstellen... sind noch zu mies. Aber Geld verdienen ist recht einfach, wenn man die richtigen Quellen anzapft.

Achja: Vorher war ich Zeitungsausträger, Call-Center Kerl, Zivi in ner Großküche, Typ an der Pfandrückgabe von nem Fußballstadion, Arbeiter in einer Medikamentenfabrik, Putzmann in einem Fitnessstudio, und Verkäufer bei der Hofpfisterei (Bäcker). :D

Was habt ihr denn so für Jobs?
De profundis clamo ad te domine, misere mihi.

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2

Montag, 26. November 2007, 23:49

Ich spiele in meiner Arbeitszeit Archäologe. :D
Ich hab nen Job beim Römisch-Germanischen Museum in Köln (kennt ihr vielleicht... ;) ). Da Köln archäologisch jede Menge hergibt, haben wir auch dementsprechend viel zu tun.
Ich bin da jetzt mittlerweile seit fast 1 1/2 Jahren und der Job hat viele Vorteile: Es läuft offiziell als Praktikum (billiger für die Stadt Köln, gut fürs Bafög- hat jeder was von...), man kriegt Geld und Muckis :D!
Nicht zu vergessen: Der Lernfaktor. Ich habe letzten Sommer eine Grabung über 3 Wochen täglich mitgemacht und in diesen 3 Wochen doppelt so viel wie in 2 Semestern Archäologie-Studium davor...
Da frage ich mich natürlich: Herz, was willst du mehr? :]
Zugegeben, die Arbeit ist anstrengend, wenn man wirklich bei Wind und Wetter draußen Hacke und Schaufel schwingen muss, aber es macht einfach nur Spaß, sich im wahrsten Sinne des Wortes "durch die Jahrhunderte zu wühlen"... :D
"Sorgt mir vor allem dafür, dass die kölsche Sprache nicht ausstirbt!
Pflegt sie! Pfelgt eure Eigenart!
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Konrad Adenauer

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3

Dienstag, 27. November 2007, 20:40

Wahnsinn... Hast du bei der Ausgrabung was gefunden? :D
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4

Mittwoch, 28. November 2007, 00:20

Ja sicher 8) ...
Im Sommer dieses Jahres haben wir ein römisches Gräberfeld ausgegraben. Am Ende hatten wir über 100 Gräber und auch ein paar ganz nette Funde (Ein Sarkophag... Frauenskellett mit "billigem" Schmuck, aber immerhin..)!
Im Moment buddele ich die römischen Thermen mit aus... Da sind wir schon 3 - 4 Monate dran und haben gerade mal die Hälfte der angesetzten Zeit rum... bin mal gespannt, was noch rauskommt!

Ab und zu dürfen wir uns sog. "Streufunde" (also Sachen, die nicht eindeutig zugeordnet werden können oder irgendwo rumlagen) mit nach hause nehmen... Hab von jeder Grabung auf der ich bisher war, ein kleines "Souvenir" in der Vitrine liegen. Keine tollen Sachen, meistens nur ne simple Scherbe, aber immerhin... *gg*


Ich bekomme in nächster Zeit mal ein paar Fotos von unserem "Grabungs-Paparazzo"... auf Wunsch kann ich ein paar hier reinstellen...

Edit: Übrigens... bei der Grabung letztes Jahr ist rausgekommen, dass dort wo wir gebuddelt haben, in römischer und auch in mittelalterlicher Zeit Betriebe standen, die Knochen verarbeitet haben (Kämme z.B.).
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Eat-my-Shorts« (28. November 2007, 00:23)


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Mittwoch, 28. November 2007, 08:22

Und du bekommst Geld für die Ausgrabungen? Das ist wirklich ein cooler Job! Ich habe bisher immer nur Angebote gesehen, wo man Anfahrt und Übernachtungen selbst zahlen musste und kein Geld bekommen hat...
Wieviel findet man denn so auf einem Meter? Viel oder eher gar nichts? :)
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Mittwoch, 28. November 2007, 16:14

Joa, Geld bekomme ich auch (eine "Aufwandsentschädigung"; Umgerechnet etwa 7,50 - 8 € die Stunde).
Die Angebote, die du gesehen hast, waren wahrscheinlich "Lehrgrabungen"...

Wie viel man auf einem Kubikmeter (wir denken ja auch in die Tiefe... ;) ) findet, kommt logischerweise darauf an, wo man gräbt... *gg*

Auf dem Gräberfeld im Sommer hatten wir z.T. zwei Gräber direkt nebeneinander und ca. 2 Meter darunter noch eins.

Schön ist auch, wenn man eine Latrine ausnimmt.... da häufen sich die Funde immer, darunter auch manchmal schmuck (meistens leider "nur" Bronze), der irgendwem mal "ins Klo gefallen" ist.
Keine Bange.... so eine römische/Mittelalterliche Latrone riecht nicht mehr... ;)
Ist nur manchmal ein komisches Gefühl, in Jahrhunderte alter............... naja, lassen wir das.^^
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Donnerstag, 29. November 2007, 18:36

Pfui! :)
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8

Freitag, 1. Februar 2008, 14:05

Das mit dem Internet klingt ja klasse - wie heißt diese Seite denn? *neugierig*

Quäle mich grade mit einem HiWi-Job rum und wälze Bücher und Bücher, um eine spektakuläre Datenbank zu füttern (soll eine Ergänzungs-online-Datenbank für den ersten MGH-Karolingerband werden), davor war ich bei einem anderen Prof Hilfskraft, der aber jetzt in Rente gegangen ist. Und davor durfte ich Verhandlungsakten zum Westfälischen Frieden transkribieren (in den meisten Fällen mega-öde, allerdings hatte ich auch mal ein Diarium, das war wiederum ganz unterhaltsam, wenn der Gesandte sich über seine Wehwehchen beklagte und protzte, mit was für wichtigen Leuten er doch beim Abendessen war :rolleyes: )

Jaja, alles uni-intern, beneide euch schon für die Erfahrungen 'außen', hatte selber ja noch kein richtiges Praktikum, und muss mich jetzt ganz neu orientieren, was as "danach" angeht :(

edit: Hab die Seite grade doch noch gefunden (zu schnell gelesen... :whistling: )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »suluni« (1. Februar 2008, 16:14)


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Freitag, 1. Februar 2008, 16:31

Wobei ich sagen muss, dass es noch andere gibt in der Branche wo man mehr verdient als bei textbr*ker.
Du beneidest uns für die Erfahrungen "außen"? Soweit ich weiß, gibt es genug Jobs, aber gerade im historischen Bereich sind Praktika und Jobs unglaublich rar. Sonst wirft doch jede Firma mit Praktika um sich, aber die historischen Institute mal überhaupt nicht.
Transkribieren und dafür Geld bekommen ist doch nicht schlecht. :P
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Grimnir

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Mittwoch, 22. April 2009, 10:26

Textbroker

Moin erstmal :)

Ganz konkret zur Seite "Textbroker": Ich wollte es mal versuchen und habe mich dort angemeldet. Der Aufbau der Seite und die Vorgehensweise bei der Vergabe von Texten (Bewertung etc.) ist absolut komfortabel und sinnvoll. Jedoch sind die Aufträge die Angeboten werden alles in allem eher etwas dürftig. Meistens sind es Texte zum Thema Finanzen, Altervorsorge, Umschuldung/Kredite, seltener Software und Reiseberichte. Wirklich interessante Themen sind absolute Mangelware oder überhaupt nicht vorhanden. Zudem kommt es den meisten Auftraggebern nur in sehr geringem Maße darauf an was in dem Text überhaupt steht. Wichtig ist für die meisten lediglich, dass pro Absatz x-mal das Wort "Fotoalbum" (z.b.) auftaucht um in den Suchmaschinen auch ja weit vorn zu landen (sog SEO --> Search Engine Optimization,Suchmaschinenoptimierung :whistling: ).

Braucht denn niemand mehr zumindest halbwegs interessante Texte? Ich verstehe ja, dass es gerade die Werbesparte ist die sich auf diesen Seiten besonders tummelt (gerade zum Thema Finanzen --> Ködern) und man dort wohl kaum auf anspruchsvollere Themen stößt, da diese dann doch von "Profis" verfasst werden. Aber bevor ich für eine Kreditbank einen Werbetext über Umschuldung schreibe ("natürlich" mit positivem Fazit :( ) und dann auch noch auf deren Kreditvergleich verweisen soll, schreibe ich lieber garnichts oder widme mich wieder meinen Geschichtsideen. ^^

Zu empfehlen wären evtl. noch folgende Seiten (man muss halt öfter mal reinschauen): http://www.bloggerjobs.de/
http://www.couchjobber.de/
http://www.askstudents.de/

MfG
Grimnir

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Dienstag, 7. Juli 2009, 00:24

da hab ich mich angemeldet :trinken
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Dienstag, 8. Mai 2012, 00:50

Hallo,
Ich bin neben der Uni bei Edeka als Aushilfe angestellt.
Die Arbeitszeiten sind in Ordung und der Stundenlohn stimmt auch.
Liebe Grüsse

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Donnerstag, 2. August 2012, 14:46

Grimmir, keine schlechte Idee von zu Hause aus Geld zu verdienen. Waren im Lager sortieren oder Möbel packen mag für manchen vielleicht als körperlicher Ausgleich fürs kopflastige Studium sein, aber mal ehrlich, wer würde nicht lieber Geld online verdienen mit Jobs, die den eigenen Qualifikationen entsprechen? Ich hab daraufhin mal bisschen gesucht, denn die eine verlinkte Seite von dir ist mittlerweile voller Fehler. Naja ich habe www.mylittlejob.de gefunden. Dort kann man kleine Jobs annehmen, die man bequem vom Rechner aus erledigen kann. Der Anspruch und die Verdienstmöglichkeiten sollen mit der Anzahl erfolgreicher Jobs steigen. Ich hab zwar erst einen Job beendet (Artikel geschrieben), aber das war alles recht problemlos. Die Bewertung durch das Unternehmen und das Geld vom Portal kamen prompt.

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